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Die Alpen gehören zu den größten Gebirgen der Welt und sie prägen das Bild von Europa. Wer in den Alpen die Ferien verbringen will, der kann das in Italien ebenso wie in Frankreich, in der Schweiz wie auch in Deutschland oder Österreich und Slowenien. Die Karawanken sind ein Teil der Alpen und sie verbinden Österreich mit Slowenien. Seit 1920 teilen sich die beiden Staaten die Karawanken, und was früher nur eine Grenze war, ist längst zu einer Verbindung geworden, nicht zuletzt auch durch den Tunnel, der unter dem Gebirgszug verläuft.

Wer sich für einen Urlaub in den Karawanken entscheidet, der wird es nicht bereuen, denn die Karawanken sind zu allen Jahreszeiten ein sehr schönes Ziel, das neben einer herrlichen Landschaft auch viele sportliche Möglichkeiten und erholsame Entspannung zu bieten hat.

Ein Gebirge und seine Geschichte

karawankenDie Karawanken haben eine lange Geschichte, die schon zur Zeit der Römer beginnt. Sie haben dem Gebirgszug auch seinen Namen gegeben, denn das heutige Wort Karawanken leitet sich vom keltischen Wort Karv ab, was so viel wie Hirsch bedeutet. Ob es 150 nach Christus in den Karawanken besonders viele Hirsche gegeben hat, das ist allerdings nicht überliefert. Was aber in alten Chroniken zu lesen ist, das ist die Tatsache, dass die Karawanken schon immer ein Grenzgebirge waren. Im Fränkischen Reich bekamen die Karawanken als durchgehende Grenze eine ganz besondere Bedeutung, und seit dem Mittelalter haben sich die Grenzwege kaum verändert.

Über die Karawanken wurden Waren aller Art von Österreich nach Jugoslawien geliefert und auch so mancher Schmuggler war auf den bekannten und auch weniger bekannten Routen in den Bergen unterwegs. Natürlich gab es auch immer mal wieder kleine Grenzstreitigkeiten zwischen den beiden Nachbarländern und im Zuge dieser Streitigkeiten wurden mehr als einmal die Grenzsteine verschoben. Aber seit dem Balkankrieg ist Ruhe eingekehrt und Österreich teilt sich mit Slowenien friedlich die Gipfel und Passstraßen der Karawanken.

Urlaub in den Karawanken

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Alle, die gerne in den Bergen die Ferien verbringen, die werden sich in den Karawanken mit Sicherheit sehr wohl fühlen. Längst sind die Berge touristisch erschlossen, es gibt Hotels und gute Skihütten, viele Möglichkeiten für den Wintersport und vor allem die Kletterer und Bergwanderer kommen in den Karawanken auf ihre Kosten. Es macht Spaß, in der wunderschönen Natur am Fuße der mächtigen Gipfel zu wandern oder auch spazieren zu gehen und in einem der kleinen malerischen Orte zu beiden Seiten des Gebirges eine Pause zu machen.

Die Umgebung der Karawanken ist noch ursprünglich und authentisch, es gibt die typischen Bauernhöfe und die kleinen Kapellen am Wegesrand und wer in den Bergen klettert, der kann seinen Blick über die weiten grünen Täler schweifen lassen. Die Karawanken sind aber auch durch ihren Schnee bekannt, denn die topografische Lage des Grenzgebirges sorgt für viel Schnee, der im Winter viele Pässe und Straßen unpassierbar macht. Das Bodental bei Fernlach auf der österreichischen Seite ist ein bekanntes Wintersportgebiet, was sich durchaus mit den bekannten und mondänen Wintersportorten in der Schweiz messen kann.

Die schönsten Berghütten

Wer die Karawanken im Winter besucht und in den Bergen wandert, der wird eine Reihe von Hütten finden, die zur Einkehr einladen. Zu den bekanntesten Hütten gehört die Bertahütte auf über 2.000 m Höhe, die seit 1885 vom Alpenverein aus Kärnten verwaltet wird. Wer in der urigen Hütte eine Pause macht, kann sich nicht nur stärken, sondern auch das herrliche Panorama genießen.

Nicht weniger schön ist die Klagenfurter Hütte. Vor dort aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf den Hochstuhl und seine Nachbarberge. Der Aufstieg zur Klagenfurter Hütte ist ein wenig beschwerlich, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Bild: © Depositphotos.com / blash

Die Karawanken – mehr als nur ein Grenzgebirge
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