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Wer in früheren Zeiten einen Urlaub an der schönen kroatischen Küste oder in Istrien plante, der musste vor allem Zeit mitbringen, denn die Reise auf den Balkan war sehr lang. Die Fahrt ging durch Österreich, und zwar über die Berge, die die natürliche Grenze zwischen der Alpenrepublik und Slowenien darstellen. Die mühsame Fahrt über die zum Teil sehr engen Passstraßen über die Karawanken war im Sommer schon nicht ganz so einfach, im Winter wurde sie aber zu einem echten Abenteuer.

Das änderte sich erst, als im Jahre 1991 der Karawankentunnel gebaut wurde. Dieser zehn Kilometer lange Tunnel macht es heute möglich, dass jeder schnell und praktisch unter den Bergen durch von Österreich nach Slowenien und von dort aus in die anderen Länder auf dem Balkan fahren kann. Auch wenn die Durchfahrt durch den Karawankentunnel nicht kostenlos ist, die Mautgebühren des Tunnels sind zu verkraften und man hat ein paar Tage länger Ferien und muss sich nicht mehr über die Berge quälen.

Wie hoch sind die Mautgebühren für den Tunnel?

maut mautgebührenWenn der Urlaub entspannt verlaufen soll, dann ist eine Fahrt durch den modernen Karawankentunnel immer zu empfehlen. Die Mautgebühren des Tunnels liegen aktuell für eine einfache Fahrt bei 7,20 Euro für alle PKWs mit und ohne Anhänger. Die Mautgebühren des Tunnels müssen unmittelbar am Eingang des Karawankentunnels an einem Mauthäuschen bezahlt werden. Wer die Mautgebühren des Tunnels nicht in Bar bezahlen will, der kann auch bequem und einfach mit der Kreditkarte (VISA und Mastercard) bezahlen.

Alle, die vielleicht aus beruflichen Gründen viel zwischen Österreich und Slowenien unterwegs sind, können bei den Mautgebühren für den Tunnel Geld sparen, wenn sie eine sogenannte 14-Fahrten-Punktekarte für 32,20 Euro kaufen. Bei einer Durchfahrt durch den Karawankentunnel werden also pro Fahrt 2,30 Euro berechnet. Eine Punktekarte hilft aber nicht nur die Mautgebühren des Tunnels zu senken, sie ist auch auf andere Personen übertragbar und hat eine Gültigkeit von 18 Monaten.

Für die einfache Karte als auch für die Punktekarte gilt: Die Mautgebühren des Tunnels sind keine Vignette für die Autobahnen, sie werden immer gesondert und immer nur vor der jeweiligen Durchfahrt gesondert abgerechnet.

Wie hoch sind die Mautgebühren für Autos mit Wohnwagen?

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Die Küsten der Adria sind ein beliebtes Ziel für alle, die ihren Urlaub gerne auf Campingplätzen verbringen. Auch hier ist der Karawankentunnel die beste Wahl und für alle Autos mit einem Wohnanhänger auch die einzige Lösung. Während man mit einem Wohnmobil die Passstraßen über die Berge nutzen kann, muss derjenige, der einen Wohnwagenanhänger hat, durch den Tunnel fahren. Die Mautgebühren für den Tunnel belaufen sich für Wohnmobile und Autos mit einem Wohnanhänger ebenfalls auf 7,20 Euro.

Wie sind die Mautgebühren in Österreich?

Wer nach Istrien oder nach Slowenien möchte, der muss von Deutschland aus erst einmal durch Österreich, und die Alpenrepublik verlangt eine Maut für ihre Autobahnen. Wer mit einem Auto das weniger als 3,5 Tonnen wiegt, über die österreichischen Autobahnen fährt, der zahlt für eine Vignette für zehn Tage 8,50 Euro. Alle, die zwei Monate in Österreich Urlaub machen und viel vom Land sehen wollen, die zahlen 24,50 Euro. Wer ein Jahr lang auf den Autobahnen in Österreich fahren will, der kann Geld sparen, indem er eine Vignette für zwölf Monate kauft und dafür 82,70 Euro zahlt.

Auch für Motorräder wird eine Maut verlangt. Jeder Motorradfahrer zahlt für eine Fahrt auf den österreichischen Autobahnen 4,90 Euro, zwei Monate kosten 12,40 Euro und wer ein Jahr lang durch die Alpenrepublik reisen möchte, der zahlt als Motorradfahrer 32,90 Euro.

Wer durch den Karawankentunnel oder durch den Arlbergtunnel fährt, der muss die Mautgebühren für den Tunnel immer gesondert bezahlen.

Bild: © Depositphotos.com / vwalakte

Der Karawankentunnel – wie hoch sind die Mautgebühren?
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